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2025-11-15

Rosa di Parma

Im Originalrezept wird Rinderfilet verwendet, ich habe Schweinefilet genommen. Ich werde es sicherlich auch mal mit Rinderfilet versuchen, aber ich hatte noch nach ein paar Ideen mit Schweinefilet gesucht und das schmeckt auch sehr gut.

Beim Ansehen etlicher Rezepte im Web habe ich zwei verschiedene Rezept-Varianten von Rosa di Parma (nicht das Fleisch betreffend) gefunden: Einmal so, wie ich es jetzt unten stehen habe, und einmal mit Marsala und einem Rotwein (Lambrusco oder ähnliches). Eventuell wird sich mein Rezept hier noch ändern ツ

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Am Besten paßt Pasta dazu

Vorbereitung

Dafür braucht man:

  • Eine feuerfeste Ofenform mit Deckel
  • Eine Pfanne
  • Eine kleine Schüssel

Zutaten (für 2 Personen)

  • Schweinefilet, ca. 400 bis 450g
    Man sollte hier den Metzger bitten eine entsprechende Menge aus einem möglichst großen Filetstück zu bekommen, damit man nicht ein langes Stück mit kleinem Durchmesser bekommt. Schweinefilet ist leider relativ dünn. Im Original mit Rinderfilet hat man weniger Probleme.
  • 4 Salbei-Blätter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zweig Rosmarin
  • 1/2 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 3 Scheiben Parmaschinken
  • 40 g Parmesan
  • Olivenöl
  • Küchengarn

Zubereitung

4 Salbei-Blätter, 3 Knoblauchzehen und 1/2 Zweig Rosmarin sehr fein hacken. Zusammen mit 1/2 TL Salz und 1/2 TL Pfeffer in eine kleine Schüssel geben, und mit 1 EL Olivenöl gut vermischen, und auf die Seite stellen. 40 g Parmesan grob reiben.
Das Filetstück mit einem doppelten Schmetterlingsschnitt so der Länge nach einschneiden, daß es schön in die Breite aufgeklappt werden kann:
Beim einfachen Schnitt schneidet man ja das Fleisch einfach der Länge nach nicht ganz durch, so dass man dann ein doppelt breites zusammenhängendes Stück hat.
Beim doppelten Schnitt ist es ähnlich, nur wird hier der erste Schnitt nicht in der Mitte gemacht, sondern vom oberen Rand aus gesehen nach einem Drittel (das Filet liegt vor einem von links nach rechts gehend). Dann das Fleisch etwas nach unten rollen, so dass dieser erste Schnitt nun nach unten offen ist. Jetzt jetzt wieder einen Schnitt ein Drittel vom oberen Rand aus gesehen machen. Nun kann man das ganze auseinander ziehen.
Bei den relativ dünnen Schweinefilets ist das etwas schwieriger, und deshalb ist es hier wichtig, möglichst ein dickes Filet vom Metzger zu bekommen, und am besten ohne das spitz zulaufenden Ende und ohne das dicke Kopfstück.
Das nun aufgeklappte Fleisch mit den Händen flach drücken, mit 3 Scheiben Parmaschinkens belegen und dann den geriebenen Parmesan mit ein, zwei Zentimetern Abstand zum Rand darauf verteilen. Dann das Filet vorsichtig aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden.
Den Ofen auf 180℃ vorheizen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl auf mittlerer bis starker Hitze erhitzen und dann das Filet von allen Seiten bräunen, ca. 5 oder 6 Minuten. Das Fleisch mit der Kräutermischung bepinseln, dann in den Ofen schieben und etwa 25 bis 30 Minuten braten.
In der Zwischenzeit könnte man nun z. B. die Pasta und die Tomatensauce kochen.
Zum Schluß das Küchengarn wieder entfernen und das Filet in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.

 

2025-10-11

Gefülltes Schweinefilet

 

Gut paßt dazu Ratatouille oder ein Gratin.

Vorbereitung

Man braucht:

  • Eine Pfanne mit Deckel oder zur Pfanne noch einen mittelgroßen Topf
  • Küchengarn

Zutaten (für 2 Personen)

  • 400 g Schweinefilet
  • ca. 125 g Mozzarella
  • 4 getrocknete in Öl eingelegte Tomaten
  • 2 EL Pesto
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebel in dünne Streifen schneiden, den Mozzarella würfeln und die getrockneten Tomaten klein schneiden.
Das Filet der Länge nach einschneiden (ungefähr 2/3 der Dicke). Den Einschnitt salzen und pfeffern, dann mit dem Pesto bestreichen. Den Mozzarella und die Tomaten dazu geben und mit den Kräutern der Provence bestreuen.
Nun das Filet wieder zu drücken und mit dem Küchengarn verschnüren.

Erhitze Öl der Pfanne und brate das Filet von allen Seiten scharf an, bis es gebräunt ist. Dann aus der Pfanne nehmen, und die Zwiebeln anbraten, dabei eventuell nochmals etwas Öl zugeben, und leicht salzen. Sobald die Zwiebeln braun werden, das Filet wieder zugeben und abgedeckt (eventuell in einen Topf geben) bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 30-35 Minuten köcheln.

2024-10-24

Koreanisches Schweinefilet

Zubereitungszeit: Circa anderthalb Stunden (oder länger, falls man die Zeit hat, das Fleisch länger zu marinieren)

Vorbereitung

Dafür braucht man:

  • Einen kleinen Topf für den Reis
  • Eine kleine Pfanne für die Sesamsamen
  • Ein luftdicht verschließbarer Behälter (aus Glas) zum Marinieren des Fleisches
  • Eine größere feuerfeste Ofenform

Zutaten (für 2 Personen), Marinade und Fleisch

  • Ca. 400 g Schweinefilet
  • 4 EL rote fermentierte Chili-Paste aus Korea
  • 2+1 EL Sesamsamen
  • 3 EL Ahornsirup
  • 3 EL Sojasauce (ich nehme gerne helle)
  • 1,5 EL Fischsauce
  • 6-8 Knoblauchzehen
  • 2 oder 3 Stängel Thai-Basilikum

Zutaten (für 2 Personen), Beilage

  • 2-3 rote Spitzpaprikas (ca. 250 g)
  • 2 mittlere rote Zwiebeln
  • 1 mittlere gelbe Zwiebel
  • Basmati-Reis

Das Fleisch marinieren

Als erstes 3 EL Sesamsamen in einer kleine Pfanne braun rösten (hier könnte man einen Deckel brauchen - Popkorn-Effekt).
Währenddessen das Schweinefilet in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.

In einen verschließbaren Behälter diese Zutaten für die Marinade geben:
4 EL Chili-Paste
3 EL Ahorn-Sirup
3 EL Soja-Sauce
1,5 EL Fisch-Sauce
6-8 Knoblauchzehen (gehackt)
Einige Thai-Basilikum-Blätter (gezupft und gehackt)
Zum Schluss ungefähr 2/3 der gerösteten Sesamsamen. Den Rest in einer kleinen Schüssel auf die Seite stellen.
Alles gut vermischen, dann die Schweine-Medaillons darin wenden und den Behälter verschlossen in den Kühlschrank stellen. Wenn man nun gleich weitermacht, hat das ca. 50 Minuten Zeit zum Marinieren. Wer das Fleisch länger marinieren möchte (ich mache gerne ca. 2 Stunden), eben früher damit anfangen und man hat nun eine Pause.

Das Gemüse vorbereiten und in den Ofen geben

Den Ofen auf 200℃ Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Zwiebeln recht grob würfeln, die Spitzpaprikas in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit etwas Sesamöl in eine feuerfeste Ofenform geben und gut vermischen. Sobald der Ofen die 200℃ erreicht hat, die Form in den Ofen stellen (mittlere Schiene) und für 40 Minuten braten.

Das Fleisch zum Gemüse geben

Sobald die 40 Minuten um sind, das Gemüse aus dem Ofen nehmen. Fleischstücke und Marinade darauf verteilen und die Form für weitere 40 Minuten wieder in den Ofen geben. Nach 25 Minuten mit dem Reis anfangen (falls man, wie wir, Parboiled Basmati-Reis mit 10 Minuten Kochzeit macht). Die kleine Schüssel mit dem Rest Sesamsamen auf den Tisch stellen, zur Selbstbedienung.

 

2024-10-17

Nierle und Spätzle

Achtung, die Nierle müssen vor dem Kochbeginn erstmal 2 Stunden gewässert werden!

Habe das bis jetzt erst 1x gemacht, und werde da sicher noch ein paar Sachen ändern, auch die Fotos passen nicht ganz.

Vorbereitung

Dafür braucht man nur:

  • Eine große Pfanne
  • Einen mittleren oder großen Topf mit Deckel für die Spätzle

Zutaten Nierle (für 2 Personen)

  • ca. 500-600 g Schweinenieren - am Besten man läßt die gleich beim Metzer vorbereiten, denn hier müssen die Häute entfernt werden und vor allem die Harnröhren. Dann kann er sie auch gleich noch klein schneiden.
  • 4 Schalotten
  • 1 große Karotte
  • 1 großer Lauch
  • 1 größeres Stück Sellerie und/oder (wer zufällig da hat und es loswerden will) Pastinake/Peterlingwurzel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Rotwein
  • 150 ml Süße Sahne
  • 1-2 EL Rotweinessig
  • 3 französische Cornichons oder 1 große Knax-Gurke

Zutaten Spätzle (für 2 Personen)
(Vollständiges Rezept)

  • 3 Eier (L oder M)
  • runde 180 g Mehl (hängt auch von den Eiern ab)
  • knapp 1 TL Salz

Zuallererst

2 Stunden bevor Du mit dem Kochen anfangen willst, musst Du die Nierle wässern. Dazu brauchst Du eine große Schüssel und ein großes Sieb (so, dass die Nierle bequem Platz haben und das Sieb in die Schüssel passt).

Die Nierle in das Sieb geben und kurz abspülen.
Mit dem Sieb in die Schüssel stellen und mit kaltem Wasser auffüllen. Auf die Seite stellen.
1/2 Stunde später: Sieb kurz aus der Schüssel und die Nierle mit der Hand kurz umrühren so dass im Sieb kein Wasser mehr ist. Wasser in der Schüssel weggkippen.
-> Nun alles noch 3x wiederholen, dann kannst Du mit dem Kochen anfangen; der typische unangenehme Geruch von frischen Nieren sollte verschwunden sein. Währenddessen kannst Du mit den weiteren Vorbereitungen weitermachen, siehe unten.


Weitere Schritte

Topf mit Wasser zum Kochen bringen, 2 TL Salz dazu, wieder abschalten, das ist für die Spätzle. Wenn Du einen gescheiten Herd hast, kannst Du Dir das auch sparen.

4 Schalotten, 2 große Karotte, 1 großer Lauch und eine passende Menge Sellerie/Pastinake/Peterlingwurzel in grobe Stücke schneiden. 150 ml Rotwein bereitstellen. 3 Cornichons in Scheibchen schneiden und separat auf die Seite stellen.


Zubereitung

Einfaches Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Nierle dazugeben und bei etwas höherer Hitze anbraten bis sie nicht mehr roh sind. Da die Nierle viel Wasser abgeben, in das verwendete Sieb kippen und sie dann in einer Schüssel auf die Seite stellen. Kräftig pfeffern, leicht salzen und kurz umrühren.

Nun den Topf Wasser für die Spätzle (wieder) zum Kochen bringen. In der Pfanne das Gemüse bei höherer Hitze rösten bis es erste dunkle Stellen gibt. 1 EL Mehl darüberstreuen und verrühren. Mit Rotwein ablöschen, 1-2 EL Rotweinessig dazu geben. Die Sauce deutlich einkochen, geht aber relativ schnell. In der Zwischenzeit die Spätzle zubereiten.

Sobald die Sauce deutlich reduziert hat, durch das Sieb passieren (das Gemüse mit einem Löffel gegen das Sieb drücken, hol alles raus, was an Geschmack in der Sauce steckt ツ). Die Spätzle in einer Schüssel, zusammen mit den Esstellern, bei 50℃ im Ofen parken.

In der Pfanne nun kurz 1 EL Tomatenmark anrösten, dann die Bratensauce, die Cornichons und 150 ml Sahne zugeben und zum Köcheln bringen. Nierle reinkippen und 2-3 Minuten köcheln lassen. Dann die Spätzle in der Schüssel auf den Tisch stellen zur Selbstbedienung, die Nierle in den Esstellern verteilen und servieren.

Dazu passt gut ein Rotwein oder ein alkoholfreies Bier.

 

2024-10-03

Panierte Schweinerückensteaks

 

Eine gute Alternative zum Wiener Schnitzel, das ja mit Kalbfleisch gemacht wird.

Dazu passt gut ein grüner Salat, Kartoffelsalat, Pommes Frites. Man kann es aber auch nur so machen, abkühlen lassen und in Alufolie eingewickelt als Snack mitnehmen, wenn man wandern geht. Ansonsten kannst Du es mit einer schönen Pilzsauce mit Spätzle versuchen.

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Vorbereitung

Du brauchst:

  • Eine große Pfanne
  • Drei Teller für das Panieren

Zutaten (für 2 Personen)

  • 4 Schweinerückensteaks, für ca. 300 bis 350 g
  • 2 Eier (M)
  • 75-110 g Semmelbrösel (abhängig von der Größe der Schnitzel)
  • Etwas normales Mehl
  • 50-60 g Butter
  • Salz, gemahlener Pfeffer, Sonnenblumenöl
  • 1 Zitrone (zum Auspressen über den Schnitzeln bei Tisch, wenn man möchte)

Erste Schritte

Um die Schnitzel panieren zu können, benötigt man drei große Teller für 3 EL Mehl, 2 komplette Eier/M (etwas salzen und pfeffern und mit einer Gabel verquirlen) und 75-100 g Semmelbrösel. Siehe auch mein Rezept für Wiener Schnitzel.
50-60 g Butter bereitstellen.

Die Schnitzel nicht zu kräftig klopfen (oder der Metzger macht das für einen) und auf einer Seite gut salzen und pfeffern.

Schnitzel braten

Die Schnitzel in Mehl, Ei und zum Schluß in den Semmelbröseln wenden. Die Brösel gut andrücken.
In einer großen Pfanne nun eine gute Menge Öl erhitzen und die panierten Schnitzel kräftig anbraten bis sie mittelbraun sind (ca. 2-3 Minuten je Seite, nicht zu dunkel, sie kommen nochmal kurz in die Pfanne).
Aus der Pfanne nehmen und auf etwas Küchenpapier auf die Seite stellen.

Sind alle Schnitzel gemacht, zu der benutzten Pfanne 50 bis 60 g Butter geben und bei guter Hitze aufschäumen. Dann darin die Schnitzel nochmals jeweils 1 Minute pro Seite anbraten. Nochmals auf frischem Küchenpapier abtropfen lassen (gerne auch bei 80℃ im Ofen ;-).

2024-02-01

Jägerschnitzel mit Spätzle

Das Jägerschnitzel schmeckt am besten mit Spätzle
Anstelle von Schwein könnte man auch Kalb nehmen, warum nicht als Cordon Bleu?

Zubereitungszeit ca. 75 Minuten

Vorbereitung

Du brauchst:

  • Eine große Pfanne für die Schnitzel
  • Eine große oder mittlere Pfanne für die Pilze/Sauce
  • Drei Teller für das Panieren der Schnitzel
  • Zwei etwas größere Keramikschüsseln für Sauce und Spätzle

Zutaten (für 2 Personen)
Für die Spätzle das entsprechende Rezept anschauen!
Größenordnung: Ich würde 2 Eier (M) und ca. 80-110 g Mehl nehmen.

Schnitzel:

  • 4 Schweinerückensteaks, für ca. 300 bis 350 g
  • 2 Eier (M)
  • 75-110 g Semmelbrösel (abhängig von der Größe der Schnitzel)
  • Etwas normales Mehl
  • 50-60 g Butter
  • Salz, gemahlener Pfeffer, Sonnenblumenöl
  • 1 Zitrone (zum Auspressen über den Schnitzeln bei Tisch, wenn man möchte)

Sauce:

  • 250 g braune Champignons
  • 300 ml Süße Sahne
  • 1 EL Butter
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • 5 bis 6 Stängel Peterling
  • Salz, gemahlener Pfeffer, Sonnenblumenöl

Erste Schritte
(Das dauert ca. 45 Minuten)

Als erstes sollte man den Spätzleteig machen.

Um die Schnitzel panieren zu können, benötigt man drei große Teller für 3 EL Mehl, 2 komplette Eier/M (etwas salzen und pfeffern und mit einer Gabel verquirlen) und 75-100 g Semmelbrösel. Siehe auch mein Rezept für Wiener Schnitzel.
50-60 g Butter bereitstellen.

Die Schnitzel am besten beim Metzger klopfen lassen.
Wenn man sie bei so einem depperten Supermarkt gekauft hat (wie sich das bei uns manchmal ergibt), wo sie nicht geklopft werden, sollte man das zu Hause selbst machen - dafür sollte man einen richtigen Fleischkopfer haben (eine schwere Pfanne oder ein kleiner, aber schwerer Topf ist möglich, aber eine Notlösung).
Nun die Schnitzel gut salzen und pfeffern, nochmals kurz auf die Seite legen.

250 g braune Champigons mit einer Pilzbürste kurz putzen, dann (je nach Größe) noch vierteln oder halbieren. Auf die Seite.
1 mittlere Zwiebel fein hacken. Auf die Seite.
2 Knoblauchzehen fein hacken und auf die Seite.
100 ml Weißwein abmessen und (ihr ahnt es schon) auf die Seite stellen.
Blätter von 5 oder 6 Stängeln Peterling zupfen und grob hacken. Auf die Seite.

Für die Spätzle einen großen Topf voll mit Wasser abgedeckt zum Kochen bringen und dann wieder ausmachen - damit das nachher schneller geht.
Bei 80℃ im Ofen die Speiseteller und zwei etwas größere Schüssel für die Spätzle und die Sauce vorwärmen.

Pilze und Schnitzel braten
(Das dauert ca. 30 Minuten)

In mittlerer/großer Pfanne eine gewisse Menge Öl erhitzen (die Pilze saugen das gut auf) und darin 1 EL Butter zerlassen. Darin dann die Pilze bei recht hoher Hitze (8-8.5) anbraten bis gebräunt.
Sobald sie die gewünschte Bräunung haben, die Pfanne mit den Pilzen 1 Minute zum Abkühlen auf die Seite.
-> In der Zeit kann man mit den Schnitzeln anfangen, siehe nächster Absatz!
Zwiebel zugeben und bei gut mittlere Hitze (6-6.5) weitere 2 Minuten braten. Dann den Knoblauch zugeben und nochmals 1 Minute braten.
Mit Weißwein ablöschen (nun 300 ml Sahne abmessen) und kochen bis der Wein komplett eingekocht ist.
Sahne zugeben, mit Salz und grob gemahlenem Pfeffer würzen und 5 Minuten köcheln lassen. Zum Schuß die Petersilie dazu.

Die Schnitzel in Mehl, Ei und zum Schluß in den Semmelbröseln wenden. Die Brösel gut andrücken.
In einer großen Pfanne nun eine gute Menge Öl erhitzen und die panierten Schnitzel scharf anbraten bis zur gewünschten Bräunung (ca. 2-3 Minuten je Seite).
Aus der Pfanne nehmen und auf etwas Küchenpapier auf die Seite stellen. Sind alle Schnitzel gemacht, zu der benutzten Pfanne 50 bis 60 g Butter geben und bei guter Hitze aufschäumen. Dann darin die Schnitzel nochmals jeweils 1 Minute pro Seite anbraten. Nochmals auf frischem Küchenpapier abtropfen lassen (gerne auch bei 80℃ im Ofen ;-).

Sind Schnitzel und Sauce fast fertig, den Topf mit Wasser wieder zum Kochen bringen, das Salz nicht vergessen und nach Rezept die Spätzle zubereiten.

 

2024-01-04

Spare Ribs

Für echte Griller ist das hier das falsche Rezept :-)
Das ist mehr eine Erinnerung durch Rezept, wenn wir auf ChezTeddy kucken, was wir essen könnten.

Vorbereitung

Dafür braucht man:

  • Einen großen Topf mit Deckel
  • Ein Backblech

Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 kg Spare Ribs (Schälrippchen)
  • Eine gute Barbeque-Sauce (selbst gemacht, oder gekauft - wir kaufen gerne die hier: Mississippi Barbecue Sauce)

Spare Ribs für den Ofen vorbereiten

Die Spare Ribs waschen, in den großen Topf geben. Genug Wasser dazu, daß sie gut bedeckt sind, dann zum Kochen bringen. 1 EL Salz dazu, gut umrühren. Deckel drauf und ca. 35 bis 40 Minuten köcheln.

Nach dem Kochen das Wasser wegkippen und die Spare Ribs ein paar Minuten ausdampfen lassen.
Ofen auf 220℃ vorheizen.
Danach auf das Backblech legen (gewölbte Seite nach oben) und gut mit BBQ-Sauce bestreichen.

Im Ofen

Backblech in den Ofen (mittlere Schiene) und den Herd auf 220℃ Umluftgrill umstellen. So noch einige Zeit (ca. 10-15 Minuten) grillen bis goldbraun, dabei ein- oder zweimal mit BBQ-Sauce bestreichen.


 

2023-08-17

Schweinefilet mit Feta in Parmaschinken


 

Ich schaue mir ab und zu gerne Kochsendungen an, darunter auch die von Jamie Oliver. Eines seiner 15-Minuten-Rezepte hat mir gefallen und ich habe dann im Internet nach dem Rezept gesucht. Dabei fand ich eine Fülle von privaten Webseiten, die das Rezept nachgekocht haben. Nun kommt meines auch noch dazu :-). Im Gegensatz zu Jamies Originalrezept habe ich als Beilage noch zusätzlich grünen Spargel genommen und dafür den Reis weggelassen. Lecker!

Hier paßt gut griechisches Fladenbrot oder auch Reis dazu

Vorbereitung

Dafür braucht man:

  • Eine Pfanne
  • Eine Schüssel zum Parken des Fleisches im Ofen

Zutaten (für 2 Personen)

  • Schweinefilet, ca. 600 bis 700 g
    Das Problem ist, daß die Schweinefilets immer sehr dünn zulaufende Spitzen haben, was hier schlecht ist. Deshalb deutlich größere nehmen, als man tatsächlich braucht (rund 400 g), und die Spitzen für den nächsten Tag einplanen.
  • 6 große Salbei-Blätter
  • 300-350 g grüner Spargel
  • 3 oder 6 Scheiben Parmaschinken (je nachdem, wie groß die ausfallen)
  • 50 g Feta-Käse
  • 1 Zucchini (½ grün undd ½ gelb; oder je 1 wenn man keinen Spargel hat)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL gehackte Minzblätter
  • 1 roten Thai-Chili
  • Olivenöl
ChezTeddy-Tipp:
Falls Du Probleme hast, die Scheiben Parmaschinken sauber auseinander zu bekommen, ohne daß sie zerreißen (sie kleben sehr aneinander), lege sie einfach bei 50℃ für 5 Minuten in den Backofen.

1. Schritte

Teile 50 g Feta-Käse und das Schweinefilet in je 6 gleich große Teile, bzw. Medaillons (ca. 2 Finger dick). Schneide mit einem Messer ein Loch in die Mitte der Medaillons (Du kannst es mit einem Finger etwas größer machen) und drücke jeweils eines der Stücke Feta-Käse hinein. Gib etwas groben schwarzen Pfeffer aus der Pfeffermühle darauf und umwickle jedes Medaillon mit einer Scheibe Parmaschinken.

Schneide die Zucchini in dünne Scheiben, drittle die Spargelstangen, zerdrücke 4 Knoblauchzehen mit einem großen Küchenmesser, hacke 1 Chili und 2-3 EL Minzblätter sehr fein. Das kann alles zusammen in einer großen Schüssel auf die Seite.

Das Braten von Fleisch und Gemüse
Das braucht 25 bis 30 Minuten

Brate die Medaillons nun bei nicht allzu hoher Hitze in einer Pfanne mit etwas Olivenöl bis der Parmaschinken leicht anfängt dunkel zu werden (ca. 5-6 Minute je Seite); gib auch die 6 Salbeiblätter zwischen die Fleischstücke.
Sobald alles knusprig wird, aus der Pfanne nehmen und bei ca. 90 bis 100℃ in einer Schüssel in den Ofen stellen.

Nun in der gleichen Pfanne die Zucchini und Spargel, zusammen mit Knoblauch, Chili und Minze bei mittlerer Hitze anbraten, eventuell nochmal etwas Olivenöl dazugeben.
Sobald das Gemüse leicht braun wird, leicht mit Salz und Pfeffer würzen und Gemüse und Fleisch, sowie die Salbeiblätter, auf den Tellern anrichten.

 

2023-08-10

Schweinemedaillons mit Lavendel-Sauce

 

Dazu paßt besonders gut frisches Baguette, Spätzle, oder Pasta (150 g).

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Vorbereitung

Dafür braucht man nur:

  • Eine große Pfanne
  • Eine feuerfeste Platte/Teller für die Medaillons

Zutaten (für 2 Personen)

  • 6 Schweinemedaillons (ca. 400-450 g Schweinefilet)
  • 2-3 EL frische Lavendel-Blätter (fein gehackt)
  • 50 g Butter
  • 6 Knoblauchzehen
  • 200-250 ml Süße Sahne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Medaillons auf beiden Seiten leicht salzen und pfeffern und dann in der Pfanne im 50 g Butter auf beiden Seiten braun braten. Die Hitze sollte dabei so sein, daß die mittlere Schicht nur noch schwach rosa ist! Die Medaillons aus der Pfanne nehmen und in den Ofen bei 200℃ geben.
Währenddessen 2-3 EL frisch gezupfte Lavendelblätter fein hacken, 6 Knoblauchzehen pressen/fein hacken.

In die benutzte Pfanne mit dem Butter jetzt 200-250 g Sahne gießen und 2-3 Minuten einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Lavendel-Blätter und Knoblauch zugeben und alles ca. 3-4 Minuten lang köcheln lassen, dann die Medaillons dazugeben für weitere 1-2 Minuten.
Falls man die Knoblauch-Stücke aus der Sauce raus haben will, kann man die Sauce jetzt noch passieren.

 

2023-07-06

Jägertoast

Vorbereitung:

Du brauchst:

  • Eine feuerfeste Ofenform

Zutaten (für 2 Toasts - als Snack reicht das für 2 Personen, als Hauptmahlzeit solltest Du die Zutaten verdoppeln)

  • 2 Scheiben großes Toastbrot, vorzugsweise Golden Toast American Sandwich oder Maximumm Power Sandwich.
  • 2 Medaillons vom Schweinefilet oder
    2 kleine Steaks vom Schweinehals
    (150 bis max. 180 g zusammen)
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 200 g frische Pfifferlinge
  • 80-100 g Creme Fraîche
  • 50 ml Hühnerbrühe
  • Etwas Peterling (ca. 1/3 - 1/2 Bund)
  • 50 - 60 g Gruyere (oder halb/halb mit Edamer)
  • 1 EL Mehl

Zubereitung

Toastbrotscheiben toasten, Zwiebel fein hacken, Peterling zupfen, Ofenform einfetten. Die Pfifferlinge säubern und auf die Seite stellen.
Die Steaks in etwas Öl scharf anbraten bis sie gebräunt sind, auf die Seite stellen. Die Zwiebel in etwas Öl leicht anbraten, dann die Pfifferlinge dazu geben, mitbraten bis das austretende Wasser verdunstet ist.
Das dauert einige Zeit, in der Zwischenzeit, falls nötig, den Käse in grobe Flocken reiben und den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Nun Mehl über die Pfifferlinge streuen, kurz anschwitzen, mit 50ml Hühnerbrühe ablöschen und Creme Fraîche (80-100 g) sowie Peterling zugeben.
Mit Salz und Pfeffer würzen, solange köcheln lassen bis die Masse nicht mehr zu flüssig ist (sonst wird das Toastbrot zu nass).
Die Toastscheiben in die Ofenform geben, die Steaks darauf legen und die Pilzmasse darauf verteilen. Den Käse drüber streuen und im Backofen 5 bis 10 Minuten überbacken.